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19.03.2022 „So sterben wir.“

Autorenlesung mit Roland Schulz

Vielen Dank an Roland Schulz für seine spannende und interessante Buchlesung.

„Tage vor deinem Tod, wenn noch niemand deine Sterbestunde kennt, hört dein Herz auf, Blut bis in die Spitzen deiner Finger zu pumpen. Wird anderswo gebraucht. In deinem Kopf.“
So beginnt Roland Schulz seinen Vortrag im Rathaussaal in Lippstadt und nimmt die Zuhörer*innen mit auf die letzte Reise. Eindringlich beschreibt er, was wir während unserer letzten Tage und Stunden erleben. Er verfolgt die Reise des Körpers von der Leichenschau bis zur Bestattung und fragt schließlich, was Sterben und Tod für diejenigen bedeutet, die zurückbleiben: Wie trauern wir – und wie können wir weiterleben.


Roland Schulz im gut besuchten Rathaussaal in Lippstadt

18.02.2022 BHTC-Spendenübergabe

Mitarbeiter von BHTC sammeln Restcent-Beträge

Von den Gehaltsabrechnungen von Juli 2020 bis Ende 2021 und einem von der Geschäftsführung aufgestockten Betrag, wurde jetzt gespendet. Wir bedanken uns sehr herzlich für diese tolle Idee und die großzügige Spende von 1.500 Euro an den Hospizkreis Lippstadt e.V.

BHTC – Nadine Mertensmeier und Ralf Metzner (außen)
Hospizkreis Lippstadt – Mechthild Fillinger und Beate Otten

12.12.2021 Neue Ehrenamtliche

Gelungener Abschluss des neuen Vorbereitungskurses

Der Hospizkreis Lippstadt begrüßt seine neuen ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen.
Nach einem intensiven Vorbereitungskurs freuen sich zehn qualifizierte Ehrenamtliche über ihren erfolgreichen Abschluss in der Ausbildung zur Sterbebegleitung. In den vergangenen Monaten wurde den Teilnehmer*innen grundlegendes Sachwissen und Handlungskompetenz für die Begleitung von Schwerstkranken sowie ihren Angehörigen vermittelt.

Die Auseinandersetzung mit Themen wie Krankheit, Tod und Trauer, den eigenen Lebenserfahrungen, aber auch der differenzierte Blick auf ethische Fragen am Lebensende, Spiritualität oder palliative Versorgungsstrukturen wurden in vielseitigen Schulungsstunden betrachtet und erarbeitet.
(Der Kurs wurde unter 2G+ Regel abgehalten.)

Foto: Christiane Ringer …. auf Instagram

Unter der kompetenten Leitung von Elisa Witteler (systemische Beraterin und Supervisorin) absolvierten die engagierten Teilnehmer*innen an zahlreiche Wochenende und Abendstunden mehr als 100 Unterrichtsstunden.

Die Übergabe des Zertifikates durch die erste Vorsitzende Mechthild Fillinger erfolgte am 12.12.21. im Rahmen einer kleinen Feierstunde.
Die Hospiz-Koordinatoren Beate Otten und Wiegbert Lummer freuen sich über die zusätzliche Unterstützung durch die neuen Ehrenamtlichen.

08.11.2021 volksbank Spende

Herzlichen Dank !

Die Volksbank Beckum-Lippstadt unterstützt den Hospizkreis Lippstadt mit einer großzügigen Spende.

„Trauer ist ein wichtiges Gefühl, mit dem man sich auseinandersetzen sollte, um sich nach und nach wieder in der Welt zurecht finden zu können“, so die 1. Vorsitzende Mechthild Fillinger. Mit der Spende der Volksbank kann auch zukünftig die Trauerarbeit im Verein sichergestellt werden.

1. Vorsitzende Mechthild Fillinger, Leiterin der Volksbank Hauptstelle Lippstadt Lena Gadomki, Koordinatoren Beate Otten und Wiegbert Lummer

07.11.2021 Gedenkfeier

„DU BIST WERTVOLL UND KOSTBAR FÜR MICH.“

Angehörige und Trauernde besuchten unsere Gedenkveranstaltung im Forum der Marienschule.

Viele von Ihnen nutzten die Möglichkeit für die Verstorbenen Kerzen anzuzünden. Wir bedanken uns sehr herzlich bei Pfarrerin Dr. Buthke, Pastor Thiesbrummel und Uta Arbeiter (Piano) für den feierlichen Rahmen. Und natürlich bei der Marienschule für die Nutzung des Forums.

13.10.2021 David Wagner – Buchleseung

David Wagner und Mechthild Fillinger


Die 1. Vorsitzende des Hospizkreis Lippstadt Mechthild Fillinger freute sich Herrn David Wagner zu einer Buchlesung im Rathaussaal in Lippstadt begrüßen zu können. Mit einem Jahr Verspätung durch die Corona-Pandemie, war es jetzt möglich, dass der mit dem bayrischen Buchpreis ausgezeichnete Autor einem interessierten Publikum Auszüge aus seinem Buch „Der vergessliche Riese“ vortragen konnte.

„Der an Demenz erkrankte Vater ist für den Sohn und seine Familie eine besondere Herausforderung….“ hier finden Sie Informationen zum Buch…

24.08.2021 Sommerfest

Nach einer langen Corona-Pause und einer ausgefallenen Adventsfeier im letzten Jahr war es nun wieder möglich, dass sich die ehrenamtlichen Hospizhelfer*innen, Vereinsvorstand und die Hospiz-Koordinatoren zu einem Sommerfest treffen konnten. Gutes Essen und intensive Gespräche brachten uns wieder ein Stück näher zusammen. Ein gelungenes Treffen und viele  konnten kommen. Ein kleiner Teil der „Belegschaft“ hatte sich in den wohlverdienten Sommerurlaub abgemeldet.

 

08.09. Mitgliederversammlung

 

Der neu gewählte Vorstand des Hospizkreis Lippstadt e.V.

1. Vorsitzende Mechthild Fillinger
2. Vorsitzende Franziska Weyer
Schriftführerin Anthia Liebersbach
Schatzmeisterin Hildegard Borgelt
Beisitzer*in: Heike Hunold, Eleonore Cosack, Peter Schriewersmann
Kassenprüferinnen: Ute Große Kleimann, Maresa von Fürstenberg

Wir danken den Mitgliedern für Ihr Vertrauen in unsere Vorstandsarbeit und freuen uns darauf, gemeinsam die Aufgaben im Sinne des Hospizkreises Lippstadt fortzuführen.

26.05. Dr. Prein und der Tod


Foto: (c) Buero Plank

Der Podcast für alle Menschen, die einmal sterben werden.

Martin Prein – Rauchfangkehrer, LKW-Fahrer, Bestatter und heute Psychologe – hat genug von der immer gleichen Rede zum Thema Tod und Trauer. Mit jeder Menge Witz, schwarzem Humor und absolutem Tiefgang kämpft der Thanatologe gegen die „Verteelichtung“ des Todes, gegen Stehsätze wie „Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter“ und dagegen, dass wir den Tod nicht verdrängen dürften.
Eines ist sicher: Aus diesem Podcast kommen Sie lebendig(er) raus!
Hier geht es zum Podcast…    (kostenlos bei Spotify)

09.04. Ich begleite (sterbende) Menschen…

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Junge Menschen in der Hospizarbeit

Alle, die sich ehrenamtlich in der Hospizbegleitung engagieren, schöpfen aus diesem Ehrenamt Energie und das Wissen um die existentiellen Dinge im Leben.
Informiere dich über dieses wichtige, erfüllende und spannende Ehrenamt, denn:
Du kannst das auch!
Ich-begleite.de – DHPV
Deutscher Hospiz- und PalliativVerband e.V.

28.02. Über die Hospizarbeit zu Zeiten der Pandemie

Bericht in der Tageszeitung „Der Patriot“ von Carolin Cegelski – Redaktion

Die Corona-Pandemie erschwert die Begleitung Schwerstkranker, Sterbender und ihrer Angehörigen. Der Hospizkreis Lippstadt bietet unter anderem ein Telefonangebot für trauernde Angehörige an. 

Corona hat eine andere Normalität geschaffen. Das Virus und seine Auswirkungen schränken nicht nur das Leben ein. Auch das Sterben ist oft einsam. Die Begleitung Schwerstkranker, Sterbender und ihrer trauernden Angehörigen ist für die Ehrenamtlichen des Lippstädter Hospizkreises eine Herausforderung. Nähe und Begegnung sind schließlich nur eingeschränkt möglich.

Die Corona-Pandemie erschwert die Begleitung Schwerstkranker und ihrer Angehörigen. „Der Bedarf ist da“, sagt Mechthild Fillinger, Vorsitzende des Lippstädter Hospizkreises. Trotzdem seien die Menschen verunsichert, Begegnungen und Kommunikation schwierig: „Es gibt eine deutliche Zurückhaltung“, berichtet Hospizfachkraft Wiegbert Lummer. Weiterlesen

21.12. SPD-Fraktion spendet an Hospiz

Mit einer Spende in Höhe von 250 Euro überraschte die SPD-Fraktion den Hospizkreis.

SPD-Vorsitzender Jens Behrens und seine Kollegin Susanne Helfrich besuchten kurz vor Weihnachten die Geschäftsstelle des Hospizkreises. Mit der Spende unterstützt die SPD die ehrenamtliche Arbeit der Sterbebegleitung in Lippstadt.
Da viele öffentliche Veranstaltungen wegen der Corona-Pandemie abgesagt wurden, gab es in diesem Jahr deutlich weniger Spendengelder für den gemeinnützigen Verein.
„Die Überraschung ist gelungen – vielen Dank an die Mitglieder der SPD.“

SPD-Kreistagsmitglied Susanne Helfrich (links) überreicht die Spende an die 1.Vorsitzende Mechthild Fillinger.

10.12. Abschied vom Leben

Sendereihe – Echtes Leben  
„Was am Ende Wichtig ist.“ Ein Film von Henrike Sandner

Bild: MDR

Video verfügbar in der MDR-Mediathek:  mdr.de
Die Zahl kirchlicher Bestattungen nimmt kontinuierlich ab. Nicht aber der Wunsch nach einer würdevollen und individuellen Abschiedszeremonie. Gerade unter den strengen Auflagen der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, wie elementar dieses Bedürfnis ist. Wie es zu erfüllen ist, zeigt die Nah dran-Reportage. (Quelle: mdr.de)

 

01.12. Mehr als Sarg und Service

ZDF-Dokumentation  “ 37° “ BEGLEITET DREI MODERNE BESTATTER*INNEN

ZDF am 01.12. um 22:15 – 22:45
Wie nehme ich richtig Abschied? Standen früher traditionelle Bestattungsrituale im Vordergrund, liegt der Fokus der Bestatter*innen heute auf psychosozialer und seelsorgerischer Arbeit mit Hinterbliebenen. Eine jüngere Generation versucht, die Branche neu auszurichten… (Quelle: zdf.de)
Weitere Informationen zur Sendung unter:  zdf.de

23.11. Gott – von Ferdinand von Schirach

Bild: ARD Degeto/Moovie GmbH

Kammerspiel über Sterbehilfe
Spielfilm Deutschland 2020 +++ Der 78-jährige Richard Gärtner möchte seinem Leben ein Ende setzen. Für die Hausärztin Dr. Brandt kommt es nicht infrage, ihrem gesunden Patienten ein todbringendes Präparat zu besorgen. Der Fall wird vor dem Deutschen Ethikrat diskutiert. +++ Mit Barbara Auer, Lars Eidinger, Matthias Habich, Ulrich Mattes, Anna Maria Mühe u. a. | Regie: Lars Kraume

10.10. Hospiz-Gedenkgottesdienst

Im Rahmen der Vorabendmesse gedachten die Gläubigen in der St. Josefkirche insbesondere all jenen Verstorbenen, die der Hospizkreis Lippstadt in den letzten Monaten begleiten durfte. Pastor Thiesbrummel leitete die bis auf den letzten Platz – mit Corona-Abstand – besetzte Messe.

Die Namen der Verstorbenen wurde von einer Sterbebegleiterin des Vereins vorgetragen. Zur Erinnerung waren Kerzen aufgestellt.

06.10. „Solidarität bis zuletzt“

Pressemitteilung – Der Patriot 

„Solidarität bis zuletzt“ lautet das Motto des Welthospiztag, der am 10. Oktober stattfindet. Dazu meldet sich der Lippstädter Hospizkreis zu Wort.

Seit das Bundesverfassungsgericht das „Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung“ für verfassungswidrig erklärt hat, sorgt sich der Hospizkreis, dass Betroffene nun vermehrt die vermeintlich einfache Lösung suchen. „Wir wissen, dass ein Suizidwunsch Gründe hat, zum Beispiel die Angst vor Schmerzen und schweren Symptomen, vor Einsamkeit und Apparatemedizin sowie die Befürchtung, zur Last zu fallen“, so Vorsitzende Mechthild Fillinger. Noch immer sei zu wenig bekannt, dass Hospizarbeit und Palliativversorgung Möglichkeiten zur Unterstützung eines weitgehend beschwerdefreien, selbstbestimmten und am „natürlichen Ablauf“ ausgerichteten Sterbens bieten. (Redaktion: Der Patriot – Lippstädter Zeitung)